Nichtschwimmer rutschten von der Staumauer
in den See


Zu einem tragischen Badeunfall kam es am Mittwochabend gegen 18.45 Uhr im Stausee des Kirchheimer Seeparks. Zwei junge Männer im Alter von 19 und 25 Jahren gingen an der steilen Staumauer des Sees bis an das Wasser hinunter. Aus bisher unbekannter Ursache rutschten beide Männer, die zurzeit im Seepark wohnen und als Saisonarbeiter in einem Hersfelder Großversandhaus arbeiten, in den an dieser Stelle ca. sechs Meter tiefen See. Da vermutlich beide nicht schwimmen konnten, versanken sie sofort im Wasser. Urlauber, die das Unglück beobachteten, sprangen sofort in das Wasser um die beiden Männer zu retten. Alle Versuche, die Männer in dem trüben Wasser zu finden Schlugen fehl. Erst nachdem die sehr schnell an der Einsatzstelle eintreffenden Rettungskräfte ebenfalls alarmierte Taucher einsetzten, konnten die Männer nach mehr als 20 Minuten von den Rettungstauchern gefunden werden. Der 25-jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum nach Bad Hersfeld geflogen, wo er noch am Abend verstarb. Der 19-jährige wurde im Verlauf des Abends weiter in eine Spezialklinik nach Rotenburg gebracht. Der Gesundheitszustand ist kritisch, es besteht weiterhin Lebensgefahr. Die Polizei ermittelt, warum die beiden Männer, die mit einer Gruppe weiterer Saisonarbeiter unterwegs waren, ausgerechnet an dieser Stelle, zum Wasser klettern wollten. Im gesamten Bereich des Stausees ist Baden nur auf eigene Gefahr erlaubt.
Wie die Polizei am Morgen mitteilte, ist auch der 19-jährige in der Nacht verstorben

Gott zur Ehr’, dem Nächsten zur Wehr
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